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Fakten, Fakten, Fakten ...
Alle Infos zum VW Amarok

Markteinführung in Österreich ab Oktober 2010, Preise für die Allradmodelle ab 27.339 Euro ...

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28.06.2010


Mit dem Amarok bringt Volkswagen im Herbst den ersten in Deutschland entwickelten Pickup der 1-Tonnen-Klasse auch nach Österreich. Damit betritt die Marke ein Segment, das bisher im Wesentlichen nur von japanischen und koreanischen Herstellern besetzt war.

Mit den drei verfügbaren Antrieben deckt der Wagen ein breites Einsatz- und Kundenspektrum ab: Der Heckantrieb und zuschaltbare Allradantrieb werden vorrangig im gewerblichen Einsatz Verwendung finden, die Modelle mit permanentem Allradantrieb suchen ihre Kunden bei den eher komfortorientierten Nutzern.

VW Amarok

Motoren
Ein 163 PS starker und 2,0 Liter große TDI mit Common-Rail-Direkteinspritzung besitzt eine zweistufig geregelte Bi-Turboaufladung, die ab 1.500 Touren ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern ermöglicht. Die heckbetriebenen Varianten begnügen sich mit mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 7,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern.

Als zweite Motorvariante erhält der Amarok ebenfalls einen TDI-Vierzylinder – in diesem Fall mit 122 PS. Ihn kennzeichnet technisch unter anderem ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie. Der „kleine“ TDI entwickelt ab 1.750 Touren eiin Drehmoment von 340 Newtonmetern. Dieser TDI verbraucht lediglich 7,5 Liter pro 100 Kilometer. Beide Aggregate erfüllen die Euro-5-Abgasnorm. Geschaltet werden sie serienmäßig über ein Sechsganggetriebe.

Karosserieformen
Seine Karriere startet der Pickup von Volkswagen als DoubleCab mit viertüriger Karosserie. Die zweitürige SingleCab-Version mit entsprechend längerer Ladefläche folgt im ersten Halbjahr 2011.

Kraftübertragung
Für den Amarok stehen drei unterschiedliche Kraftübertragungen zur Wahl: permanenter Allradantrieb, zuschaltbarer Allradantrieb (jeweils 4MOTION) und Heckantrieb.

VW Amarok

Zuschaltallrad
Für den Betrieb über Stock und Stein ist der Amarok 4MOTION mit zuschaltbarem Allradantrieb und einer roten „4“ im Schriftzug die ideale Besetzung. Er bedient sich der im Pickup-Segment bewährten Klauenkupplung. Sie aktiviert nach dem Einlegen per Tastendruck einen starren Durchtrieb zu den Achsen. Für schwerste Aufgaben hält das Getriebe zusätzlich eine Geländereduzierung bereit. So lassen sich auch komplizierte Offroad-Passagen bewältigen, selbst 100-prozentige Steigungen mit einem Neigungswinkel von 45 Grad stellen bei voller Beladung kein Hindernis dar. Zugleich sorgt das progressiv ausgelegte Heavy-Duty-Fahrwerk mit drei Haupt- und zwei Zusatzfederlagen für eine hohe Überlastsicherheit und gleichmäßigen Komfort unter allen Beladungssituationen.

Permanentallrad
Permanent allradgetrieben und komfortabler setzt sich der Amarok 4MOTION mit schwarzer „4“ in Szene. Er spielt die fahrdynamischen Vorteile des Allradantriebs auch auf befestigten Straßen aus. Sein Torsen-Differential verteilt die Antriebskräfte variabel zwischen der Vorder- und Hinterachse; in der Grundeinstellung ergibt sich eine Antriebskraftverteilung von 40:60. Dies ermöglicht eine exzellente Fahrdynamik in Kombination mit hoher Traktion.

Alle Antriebsvarianten verfügen zudem über eine elektronische Differentialsperre mittels automatischem Bremseneingriff; dieses System erhöht die Traktion auf Untergründen jeglicher Art. Darüber hinaus ist für einen robusten Einsatz des Amarok eine mechanische 100%-Differentialsperre für die Hinterachse optional erhältlich.

VW Amarok

Ausstattungen
Der Amarok "Startline" setzt auf rein mechanische Komponenten: Fensterheber, Türverriegelung und Spiegelverstellung werden manuell bedient. Die Stoßfänger sowie die Griffe und Spiegel bleiben unlackiert und eignen sich damit sehr gut für den harten Arbeitseinsatz. Die Ausstattung ist recht karg, auch eine Klimaanlage fehlt: Serienmäßig sind nur ein Radio, höhenverstellbare Vordersitze, eine variabel klappbare Rücksitzbank, ein abschließbares Handschuhfach und die Beleuchtung der Ladefläche mit an Bord.

Etwas komfortabler präsentiert sich der "Trendline". Er bietet eine halbautomatische Klimaanlage. Dazu sind die vorderen Stoßfänger, die Türgriffe und Spiegelgehäuse in Wagenfarbe lackiert. Fensterheber, Türverriegelung und Spiegelverstellung arbeiten elektrisch. Eine Multifunktionsanzeige, der Tempomat, Nebelscheinwerfer und 16 Zoll große Leichtmetallräder sind ebenfalls Serie.

Der "Highline" ist das Topmodell - er basiert auf der Ausstattungslinie Trendline, kommt mit einer Chromausstattung, 17 Zoll großen Leichtmetallräder, einer Klimaautomatik, einer hochwertigeren Audioanlage und edlen Stoff-Sitzbezügen.

Im Zubehörkatalog finden sich unter anderem Trittbretter, Laderaumabdeckungen, ein Befestigungssystem für die Ladung und eine große Auswahl an Leichtmetallrädern.

Kapazitäten
Die Ladefläche des Amarok DoubleCab ist 1.555 Millimeter lang und 1.620 Millimeter breit. Der Platz zwischen den Radkästen beträgt 1.222 Millimeter. Die Nutzlast liegt bei bis zu 1,15 Tonnen. Vier Verzurrösen in den Laderaumecken ermöglichen es, das Frachtgut für die Fahrt sachgemäß zu sichern. Im Hängerbetrieb dürfen bis zu 2,8 Tonnen angekuppelt werden.

VW Amarok

Sicherheit
Das Sicherheitskonzept des Amarok bietet Fahrer- und Beifahrer-Airbags sowie seitliche Kopf-/Thorax-Airbags, höhenverstellbare Kopfstützen und Dreipunkt-Punkt-Sicherheitsgurte auf allen Sitzplätzen

Ein elektronische Stabilisierungsprogramm mit Gespannstabilisierung ist serienmäßig an Bord. Ein weiteres Feature ist die per Tastendruck und bis 100 km/h aktivierbare „Offroad-Funktion“. ESP, elektronische Differentialsperren, Antriebsschlupfregelung und das Antiblockiersystem werden für anspruchsvolle Offroad-Bedingungen konditioniert. Das ABS verkürzt in diesem Modus im Gelände und auf Schotterstrecken je nach Bodenbeschaffenheit deutlich den Bremsweg. Unterhalb von 30 km/h schaltet sich bei aktiver „Offroad-Funktion“ zudem der Bergabfahrassistent ein, der die Geschwindigkeit auf steilen Gefällstrecken über gezielte Bremseingriffe konstant hält. Interessant: Bei aktivem Bergabfahrassistent kann das Tempo durch Gasgeben oder Bremsen individuell der Situation angepasst werden, auch in der Neutralstellung des Getriebes.

Markteinführung
Die Markteinführung der Double-Cab-Versionen wird fließend ab Oktober/November 2010 erfolgen, der Beginn des Vorverkaufs ist noch im Sommer geplant. Im ersten Halbjahr 2011 wird die Single-Cab-Version das Pickup-Angebot abrunden.


Markterwartung
Porsche Austria erhält für 2010 noch ein Kontingent von rund 200 Fahrzeugen. Für das erste "Volljahr" 2011 sind insgesamt 700 bis 800 Auslieferungen geplant. Volkswagen erwartet, dass sich 45 % der Käufer für den Startline, 5% für den Trendline und 50% für den Highline entscheiden werden. 40 % aller in Österreich verkauften Fahrzeuge werden mit dem 122 PS TDI, 60 % mit dem 163 PS TDi ausgestattet sein.


Preise

Double Cab Startline
2.0 TDI, 122 PS, 6-Gang 4MOTION zuschaltbar € 27.339,-–
2.0 TDI 122 PS 6-Gang 4MOTION permanent € 27.339,–-
2.0 BiTDI, 163 PS, 6-Gang 4MOTION zuschaltbar € 29.501,-–
2.0 BiTDI,163 PS, 6-Gang 4MOTION permanent € 29.501,–-

Double-Cab Trendline
2.0 TDI, 122 PS, 6-Gang 4MOTION zuschaltbar € 31.772,–-
2.0 TDI, 122 PS, 6-Gang 4MOTION permanent, € 31.772,–-
2.0 BiTDI, 163 PS, 6-Gang 4MOTION zuschaltbar € 33.934,–-
2.0 BiTDI, 163 PS, 6-Gang 4MOTION permanent € 33.934,–-

Double-Cab Highline
2.0 TDI, 122 PS, 6-Gang 4MOTION zuschaltbar € 32.708,–-
2.0 TDI, 122 PS, 6-Gang 4MOTION permanent € 32.708,–-
2.0 BiTDI, 163 PS 6-Gang 4MOTION zuschaltbar, € 34.870,–-
2.0 BiTDI, 163 PS 6-Gang 4MOTION permanent € 34.870,–-

(alle Preise inkl. MwSt.)

 

Fotos: Porsche Medienservice



 
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